Mittwoch, 1. Mai 2013

Fraxner Kirschblüte - Weiler-Fraxern-Weiler

Übersicht
Schwierigkeit (1-5): 2
Dauer: 2 Stunde, 30 Minuten
Höhenunterschied: 380 m aufwärts, 380 m abwärts
Einkehrmöglichkeiten: Fraxern, Weiler
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Landbus von und nach Weiler (Linien 59, 60), ebenso von und nach Fraxern (Linie 62)




Die Route
Die hier beschriebene Wanderung eignet sich sehr gut als Frühlingswanderung und dabei ist sie wiederum besonders in den letzten Apriltagen und Anfang Mai zu empfehlen, wenn die sprichwörtlichen "Fraxner Kirschbäume" ihre Blüte haben. Wenngleich heute die Zahl der Kirschbäume nicht mehr so hoch ist wie einstmals, so ist ihre Zahl mit etwa 2200 Stück noch immer beachtlich und machen damit Fraxern zu dem Vorarlberger"Kriasidorf" schlechthin. So gerne man die süßen roten Früchte in Desserts und Kuchen genießen möchte, am besten schlecken sie unserere
Ansicht nach noch immer in Form von "Kriasiwasser" (Kirschbrand).
 
(Blick auf Klaus)

 
Wir starten beim Gemeindeamt des Ortes Weiler, das sich gleich neben der Kriche befindet. Von dort folgen wir dem Wegweise in Richtung Fraxern, überqueren den Ratzbach und halten uns dann sogleich links und folgen dieser Gemeindestraße (Ridleweg) bis wir zum zu Klaus gehörenden Ortsteil Gardis gelangen. Dort folgen wir der Straße weiter aufwärts, bis diese nach einer Kehre in einen Forstweg übergeht. Nun geht es stetig ansteigend, aber mit nur mäßiger Steigung, etwa einen Kilometer durch den Laubwald, bis der Weg nach rechts in ein kleines Tal führt. diesem folgen wir bis wir zu einer Wiesenmulde gelangen, wo sich bei einem Stadel einige Wegweise befinden.
 
Nun folgen wir scharf nach rechts, vorbei an einem etwas höher gelegenen Stadel, am Rande der Mulde, einem Fußpfad (rot-weiß markiert), der uns durch einen schönen Laubwald bis zum unteren Ortsrand von Fraxern führt. Im Frühjahr riech es in diesem Gebiet stark nach Bärlauch, der sich überall neben diesem Weg bis hinauf nach Fraxern findet. Auf freies Gelände tretend begrüßt uns bereits die weiße Pracht der Kirschblüten, die von hier bis hinauf zur höher gelegenen Kirche alles in ein weißes Blütenmeer verwandeln. Über den geteerten Kapfweg, der etwas steil ist, gelangen wir zum Dorfzentrum in der Nähe der Kirche und des Gemeindeamtes.
 
(Kirschblüte in Fraxern - Ende April)


Wir marschieren noch etwas aufwärts, passieren den Gasthof Krone auf der rechten Seite und gelangen so zum Gasthof Sonnblick, wo eine Straße rechts abzweigt, der wir nun folgen. Wir befinden uns nun auf dem etwa 30-minütigen Elaschins-Rundweg. Nach etwa einer Viertelstunde gelangen wir am Ende dieses Fahrweges zur Flur Rungeletsch bei der wir scharf rechts abbiegen und folgen von dort ab dem Fußpfad zurück in Richtung Dorfzentrum. Dieser Weg führt nun über kleine "Tobel", über Wiesen, von denen man einen sehr schönen Blick auf das oberer Rheintal, die Drei-Schwestern-Gruppe und die Ausläufer des Rätikons hat. Bald gelangen wir so zurück zu einem Fahrweg, der bei den ersten Häusern wieder in eine asphaltierte Straße mündet, auf der wir bald wieder zum Hauptwegweiser im Zentrum von Fraxern gelangen.
 
(Fraxner Kirche mit Kirschbäumen)

 
Nun folgen wir dem Sägeweg und dem sich anschließenden Vergitzweg, bis wir zur Zufahrtsstraße nach Fraxern kommen. Dieser folgen wir nun eine ganze Weile in Richtung Weiler, passieren dabei den Rastplatz Gütle und unterqueren bei einer "Schlinge" der Zufahrtsstraße diese, wodurch wird wieder zur Wiesenmulde Tal gelangen. Beim Wegweiser halten wir uns nun links und steigen in etwa fünf Minuten hinauf zum Burgfeld der Ruine Altmontfort, wo sich ein Bauernhof mit sehr schönem Ausblick über das Vorderland bietet. Dem Weg, der beim Gehöft endet, folen wir nun über das Feld in Richtung Tal. Bald befinden wir uns bereits im zu Weiler gehörenden Ortsteil Halden. Wir biegen beim nun kommenden Wegweiser nicht nach rechts ab, sondern gehen geradeaus weiter und überqueren die Straße. Nun brauchen wir nur dem guten Weg über offenes Gelände und vorbei an Häusergruppen zu folgen und gelangen so wieder ins Tal hinunter. Bei der so erreichten  Gemeindestraßen biegen wir nach links ab, überqueren die Zufahrtsstraße nach Fraxern und den Ratzbach und gelangen nach etwa 150 Metern zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Gemeindeamt von Weiler, wo die Wanderung ihr Ende findet.
 
 

 
Details
1.) Weiler - Fraxern: 3,8 km; Höhenbewältigung: 330 m aufwärts; Dauer: 1 Stunde.
2.) Fraxern - Fraxern (Rundweg): 2,2 km; Höhenbewältigung: 50 m aufwärts, 50 m abwärts; Dauer: 30 Minuten.
3.)  Fraxern - Weiler: 3,2 km; Höhenbewältigung: 330 m abwärts; Dauer: 1 Stunde.

Gesamt
 Strecke: 9,2 km; Höhenbewältigung: 380 m aufwärts, 380 m abwärts; Dauer: 2 Stunde, 30 Minuten.


Viel Vergnügen bei dieser Wanderung wünscht der Bergfuchs.

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