Donnerstag, 30. Januar 2014

Rädle und Stadtschrofen Feldkirch

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Schwierigkeit (1-5): 2
Dauer: 1 Stunde 50 Minuten
Höhenunterschied:  205 m aufwärts,  220 m abwärts
Einkehrmöglichkeiten: Feldkirch
Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: von und nach Feldkirch mit Bus und Bahn








Die Route
Die heutige Wanderung im Bereich der Stadt Feldkirch eignet sich fü jede Jahreszeit, ist locker an einem Nachmittag zu absolvieren und stellt keine besonderen Anforderungen an Kraft und Ausdauer. Dafür bietet sie einige sehr schöne Ausblicke auf Feldkirch, das obere Rheintal und den beginnenden Walgau.  Ausgangspunkt bildet das Landeskrankenhaus Feldkirch im Stadtteil Tisis, an den südlichen Ausläufern des Blasenberges. Bei der Bushaltestelle vor dem Hauptportal des Krankenhauses wenden wir uns nach rechts (Osten), folgen der Straße knapp hundert Meter weit und biegen dann beim Wegweiser in die erste Gasse nach links ein, die nun ansteigend in Richtung Norden führt. Nach den letzten Häusern, beim Haus "Carina" der Stiftung "Maria Ebene", geht die geteerte Straße in einen Feldweg über. Diesem folgen wir nun immer weiter, leicht aufsteigend, in einer großen S-Kurve, bis wir  zum Waldrand an der Geländekante des Blasenberges kommen.

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(Blick vom Blasenberg über Tosters zum Hohen Kasten)

Dem Waldrand entlang geht es nun weiter, durch ein Gatter, über eine Obstwiese, wieder durch ein Gatter zum Aussichtspunkt mit einige Ruhebänken auf der Westseite des Berges. Nun reicht der Blick im Westen über den zu Feldkrich gehörenden Ortsteil Tosters und den dahinter liegenden Schellenberg und darüber die Bergkette des "Hohen Kastens", die sich bereits in der Schweiz befindet. Nach Norden  weitet sich der Blick über das Obere Rheintal bis zum Kummaberg, die Vorderlandgemeinden und das Appenzeller Hügelland im Hintergrund. Ein paar Meter geht es nun zurück zum "Sattel", wo wir nach links durch den Wald in etwa fünf Minuten zum "Rädle" kommen. Dieser, aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammende Pavillion, der einst ein Aussichtspunkt bildete, ist im Schatten hoher Bäume gut verborgen und nicht  gleich auf den ersten Blick erkennbar - je nach Jahreszeit. Damit haben wir die erste Etappe der heutigen Wanderung erreicht.

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(die Lindenallee am Blasenberg)



Weiter geht es in die entgegengesetzte Richtung aus der wir gekommen sind, der geländerbefestigten Geländekante entland abwärts (Vorsicht bei Nässe!) zur etwas tiefer liegenden "Lindenallee" am Blasenberg. Diese Allee wurde vor einigen Jahren neu angelegt und ist dem historischenVorbild nachgebildet, das früher zu der darunter gelegenen "Tschavoll-Villa" gehörte und sich lange Zeit im Privatbesitz befand. Am Anfang der Lindenallee können wir noch einmal einen sehr schönen Blick über den zu Feldkirch gehörenden Ortsteil Gisingen, am anderen Ufer des Flusses Ill, werfen. Über einige Kehren geht es nun durch den lichten Wald hinunter zu einer tiefer gelegenen Parkanlage, wo sich ein Brunnen und eine große Übersichtstafel über die Anlagen am Blasenberg befindet. Ein ehemaliges "Glashausatelier", das früher einem Künstler gehörte, dominiert den Blick. Nach etwa hundert  Metern, gelangen wir nun auf die asphaltierte Straße, in die wir nach rechts einbiegen und dieser einige hundert Meter weit folgen, vorbei am "Antoniushaus", bis die Straße durch eine Einmündung in eine Querstraße endet. Nun folgen wir dieser Straße nach rechts, vorbei am Heim der "Schulbrüder" und  biegen dann in die erste Straße links, den "Proßwaldenweg", ein, der uns zur Bundesstraße führt. Dort biegen wir nach links ab und überqueren nach etwa 150 Metern die Straße bei der Ampel. Nun befinden wir uns bei der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg, gehen auf dieser Straßenseite etwa fünfzig Meter zurück in die Richtung, aus der wir gekommen sind (Süden) und biegen in die "Duxgasse", die erste Straße links, die steil nach oben führt, ein.


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(Blick vom Blasenberg zur Schattenburg)


Nun brauchen wir dieser Straße nur immer weiter zu folgen. Nachdem die letzten Häuser passiert wurden, endet der Asphalt  und der breite Hohlweg beginnt, der uns in etwa 10 Minuten zum buddhistischen Kloster auf der "Letze" führt. Wir biegen beim Kloster scharf nach  links ab und folgen der Straße, vorbei an einer Obstwiese und durch den Wald, bis wir auf der linken Seite den Wegweiser Richtung "Stadtschrofen" sehen.


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(Stupa beim Buddhistischen Kloster auf der "Letze")


Nun brauchen wir diesem Weg nur noch, vorbei an Buschwerk und durch den Wald, zu folgen und gelangen so zum schönen Aussichtspunkt "Stadtschrofen", der einen großartigen Blick über die Innenstadt von Feldkirch bietet, den Ardetzenberg und auf Teile des Vorderlandes und die darüber liegenden Höhensiedlungen, Viktorsberg und Fraxern.


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(Blick vom Stadtschrofen über Feldkirch und das Vorderland)




Nun folgen wir dem Wegweiser nach links in Richtung "Felsenau". Es geht jetzt durch den Wald abwärts, ein kurzes Stück entlang der Straße, dann wieder auf schmalem Weg, manchmal etwas steiler, nach unten, bis wir auf der Straße, oberhalb der Ill herauskommen. Dieses nun folgende letzte Stück, das etwa  fünf- bis sechshundert Meter lang ist, ist wenig schön zum Wandern, da es direkt an einer dicht befahrenen Hauptstraße entlang führt. Doch ist dies der kürzeste Weg in die Innenstadt von Feldkirch, der Endstation unserer Wanderung. Eine andere Möglichkeit bestünde darin hier die Brücke  über die Ill zu nehmen, auf der anderen Seite einige hundert Meter der Straße nntlang nach Göfis zu folgen und dann bei der markierten Abzweigung scharf nach links abzubiegen und so entlang des Felsens der Felsenauschlucht und zuerst durch den Wald, beim "Rösslepark" herauszukommen. Dieser Weg führt zwar nicht direkt der Hauptstraße entlang, der Lärm von Autos und der Eisenbahn lassen sich aber auch hier nicht vermeiden. Beide Wege führen nach dem "Ganahlareal" zum "Rösslepark" am Fuße, der, schon von weitem sichtbaren, Schattenburg, dem Wahrzeichen der Stadt Feldkirch.


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Details
1.) LKH - Rädle: 1,3 km; Höhenbewältigung: 75 m aufwärt; Dauer: 25 Minuten
2.) Rädle - Stadtschrofen: 3,8 km; Höhenbewältigung: 130 m aufwärts, 80 m abwärts; Dauer: 50 Minuten
3.) Stadtschrofen - Rösslepark: 1,8 km; Höhenbewältigung: 160 m abwärts; Dauer: 35 Minuten



Gesamt
 Strecke: 6,9 km; Höhenbewältigung: 205 m aufwärts, 220 m abwärts; Dauer: 1 Stunde 50 Minuten










Viel Vergnügen bei dieser Wanderung wünscht der Bergfuchs.




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