Donnerstag, 12. März 2015

Klaus Tschütsch mit Lourdes-Kapelle


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Übersicht

Schwierigkeit (1-5): 1

Dauer:  50 Minuten

Höhenunterschied: 80 m aufwärts, 80  m abwärts

Einkehrmöglichkeiten: Klaus

Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Mit Landbus von Götzis oder aus Feldkirch in kurzen Intervallen erreichbar






Nach den Feiertagen hat sich bei so manchem das eine oder andere zusätzliche Pfund an Körpergewicht angesammelt. Die kalte Jahreszeit verleitet dazu viel Zeit in geheizten (oft überheizten) Räumen zu verbringen und sich nur wenig körperlich zu betätigen. Deshalb wollen wir es heute etwas gemütlicher angehen. Die erste Wanderung im neuen Jahr ist denn auch mehr ein gemächlicher Spaziergang für einen müßigen Sonntagnachmittag. Nicht die Herausforderung, sondern die leichte Bewegung an der frischen Luft, steht heute im Zentrum.
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 (Kirche von Klaus)


Die Route

Die Vorderlandgemeinde Klaus mit knapp über 3000 Einwohnern (2014), die zwischen Götzis, Koblach, Weiler und Fraxern (am Berg oben) liegt, gehört zu einer besonders reizvollen Gegend Vorarlbergs. Obst- und Weinbau sind häufig vertreten und von den schönen Hanglagen hat man einen wunderbaren Blick auf das obere Rheintal bis hin zu den Schweizer Bergen. Klaus gehört zu den Gemeinden mit den meisten Sonnenstunden im Vorderland.
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 (Lourdes-Kapelle)


Unsere Wanderung beginnt bei der Klauser Kirche, an der Straße, die über St. Arbogast nach Götzis führt. Wir überquerend diese Landesstraße und begeben uns ein paar Schritte abwärts in Richtung der Kehre unterhalb der Kirche. Nach wenigen Augenblicken jedoch sehen wir bereits den Wegweiser, der uns dazu auffordert nach rechts in eine Gemeindestraße abzubiegen. Nun heißt es Acht geben: Nach wenigen Schritten zeigt die Markierung (weiß-gelb) auf der rechten Straßenseite bei einer Treppe unterhalb eines Stalls bei einem Bauerhof an, dass wir wiederum nach rechts abzubiegen haben und vorbei an dem Gehöft auf einen schmalen Pfad gelangen, der uns in wenigen Kehren und in nur fünf Minuten Gehzeit zur Lourdes-Kapelle bringt, die auch „Tschütschkapelle“ genannt wird, nach der bewaldeten Erhebung in nördlicher Richtung dem „Tschütsch“ mit einer Höhe von 648 Metern.
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 (Eingang zur Lourdes- bzw. Tschütschkapelle)


Es ist erstaunlich wie sich der Blick auf die Landschaft bereits nach wenigen Höhenmetern (ca. 50 ab der Klauser Kirche) erweitert. Von der Kapelle aus sieht man bereits über den Ort Klaus und die Nachbargemeinde Weiler hinweg bis zu den Bergen des Rätikons im Hintergrund. Oberhalb von Klaus kommt schon die Kirche von Fraxern und etwas weiter zur Rechten die Höhengemeinde Viktorsberg ins Bild. Die Lourdes-Kapelle mit entsprechender Lourdes-Grotte wurde 1908 anlässlich des 50. Jubiläums der Erscheinung von Lourdes gebaut.   
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 (Blick über Klaus nach Weiler)


Nachdem wir die Kapelle besichtigt und die Aussicht genossen haben, gelangen wir über einen schmalen Wiesenpfad in Richtung Westen und kommen bald an einigen Wohnhäusern vorbei. Dazwischen zeigen sich immer wieder schöne Ausblicke in das obere Rheintal – gerade auch die Drei Schwestern, erhaben hervortretend durch das tief ausgeschnittene Saminatal zur Linken und den steil abfallenden Felsen zum Rheintal auf der Rechten, zeigen sich dem interessierten Betrachter. Von hier aus erkennen wir auch die glücklicherweise im Vorderland immer noch vorhandenen freien Flächen, die nicht selten von Obstbäumen geschmückt werden. Das Vorderland gilt heute immer noch, früher jedoch noch weitaus mehr, als der Obstgarten des Landes Vorarlberg. Wir wandern nun ein kurzes Stück der Zufahrtsstraße zu den Wohnhäusern entlang und biegen dort wo diese eine scharfe Kehre nach links, ins Klauser Zentrum zurück, macht, nach rechts ab, folgen dem Wegweiser, der nun gleich folgt nach links und halten uns stets auf dem Waldweg in Richtung Sattelberg. Nach ungefähr einem Kilometer gelangen wir zu einer Abzweigung, die links zum Sattelberg führt. Wir jedoch folgen dem Weg geradeaus weiter und spazieren durch den Wald um den (vorher bereits erwähnten) Tschütsch herum. Nach wiederum ungefähr einem Kilometer kommt unser Weg in die Nähe der Landesstraße, die Klaus über St. Arbogast mit Götzis verbindet. Nun geht es noch ein paar hundert Meter durch den Wald, bis wir auf die genannte Landesstraße gelangen. Dieser wandern wir nun entlang, bis wir wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt, der Klauser Kirche, kommen. Dort bietet sich eine Einkehr ins Gasthaus „Adler“ an, das neben einer guten Küche auch über eine schöne Aussichtsterrasse verfügt.
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 (Blick über das Vorderland zu den Drei Schwestern)


Gesamt:

Strecke: 4,2 km; Höhenbewältigung: 80 m aufwärts; 80 m abwärts; Dauer: 50 Minuten.

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Eine schöne erste Wanderung im neuen Jahr wünscht Euch der Bergfuchs.

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